Geschichte erFAHREN

Seit nunmehr 1996 beschäftigen sich Jugendverbände im Landkreis mit der Thematik Erinnerungskultur, Gedenkstättenpädagogik, Zeitzeugenarbeit und Demokratiewertevermittlung.

 

Ziel ist es dabei immer, jungen Menschen humanistische Werte in Abgrenzung zu totalitären und autokratischen Systemen Diktaturen zu vermitteln.

Durch "erlebbare Projekte" und Besuche von Stätten des Terrors und der Vernichtung, Gespräche mit Zeitzeugen und auch mit Nachfahren der Opfer werden Menschen sensibilisiert und motiviert, sich in ihrer gesellschaftlichen Haltung zu positionieren.

 

Für die Stadtführung durch München wurde in diesem Jahr eine neue Methode gewählt: GPS Rallye. Um Geschichte erlebbar zu gestalten, wählte der Stadtjugendring eine Methode, die sich mit den digitalen Endgeräten der Zielgruppe verbinden lässt.

 

Diese Methode erwies sich als hilfreich, wurde durch SozialarbeiterInnen entsprechend vorbereitet und wird in Zukunft weiter angepasst. Sie ermöglichte die Geschichte in Kleingruppen zu erleben.

 

Weiterhin besuchte die Gruppe die KZ-Gedenkstätte Dachau. Die zwei Gruppen wurden durch Experten der Gedenkstätte begleitet.

 

Ebenfalls neu in diesem Jahr war der Besuch im NS-Dokumentationszentrum, wo jede/r TeilnehmerIn durch einen interaktiven Rundgang (speziell auch für Jugendliche) selbständig mehr über die Thematik erfahren konnte.

Das Dokumentationszentrum wird in Zukunft ein wichtiger Programmpunkt im Projekt sein.

 

Mittels sozialpädagogischer Gruppenarbeit wurde am Abend im Hostel in jeder Gruppe der jeweiligen Jugendverbände der Tag sowie das Erlebte ausgewertet und auf Gedanken und Fragen der TeilnehmerInnen durch die jeweiligen BegleiterInnen eingegangen.

 

Der Besuch im NS-Dokumentationszentrum ermöglichte per interaktiven Rundgang eine sehr geeignete Methode für die TeilnehmerInnen.

Extra für Jugendliche wurde ein Rundgang sorgsam erstellt, den sie individuell durchlaufen und erleben konnten. Auch der Besuch und die Führung durch die Gedenkstätte mit Zeitzeugenberichten von Opfern, die damals das Alter der jetzigen TeilnehmerInnen hatten, ermöglichte Geschichte "zum Anfassen" und ein Empathieempfinden.

 

Durch die Erweiterung und Anpassung der Methoden für die Vermittlung von Erinnerungskultur und Geschichte, war die Fahrt - wie auch zuvor - ein Erfolg. TeilnehmerInnen der Jugendverbände LDS nahmen teil (siehe oben), erstmals in diesem Jahr nahm eine Gruppe von jungen Flüchtlingen teil.

Text aus dem Jahrbuch 2019, Fotos: GKD

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Diskreption             gestartet 30.11.2020

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